Eingliederungshilfe

Gleiche Chancen für alle

Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen, geistigen und/oder (drohenden) seelischen Behinderung benötigen oft Unterstützung, um die vielseitigen Anforderungen des Schulalltags bestmöglich bewältigen zu können.

Unsere Integrationsbegleiter orientieren sich an den individuellen Erfordernissen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, kümmern sich um deren Eingliederung in den Schulalltag, stehen organisatorisch zur Seite und fördern die Teilhabe am Gruppengeschehen.

Kinder, die aufgrund einer körperlichen, geistigen und/oder (drohenden) seelischen Behinderung (u.a. auch Entwicklungsverzögerung, Diabetes etc.) zusätzliche Unterstützung in einer Kindertagesstätte benötigen, bieten wir empathische Integrations-/ Eingliederungshilfe an.

Als eine unserer anspruchsvollsten Aufgaben sehen wir es Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Beeinträchtigung an die Hand zu nehmen und schützend sowie stützend in die Mitte unserer Gesellschaft zu begleiten.

Das übergeordnete Ziel der Begleitung durch unsere Empathischen, geschulten Mitarbeiter ist es Kindern und Jugendlichen in Ihrer Selbstentwicklung zu fördern und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Durch unsere Unterstützung zur Mobilität und die individuelle Begleitung während des Alltags, wird der gemeinsame Tagesablauf bzw. Unterricht in der Klassengemeinschaft sowie der gemeinsame Besuch eines Hortes oder der Kita und die Teilhabe an verschiedenen schulischen Angeboten ermöglicht



Ein jeder anspruchsberechtigte hat das Recht durch die Eingliederungshilfe nach SGB IX

  • Hilfen zur Schulbildung im Rahmen der Schulpflicht
  • Hilfe zur schulischen Berufsausbildung
  • Hilfen zur Hochschulausbildung
  • Hilfen zur schulischen und hochschulischen vorbereitenden beruflichen Weiterbildung


Vollumfänglich zu erfahren.


 

Unterstützt und begleitet werden können Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit:

Eine körperliche Behinderung ist eine physiologische Einschränkung des menschlichen Körpers. Körperbehindert ist, wer aufgrund einer Schädigung des Stütz- und Bewegungsapparats, Organschädigung oder Erkrankung in seinen körperlichen Funktionen beeinträchtigt ist.

Geistige Behinderung bedeutet eine signifikant verringerte Fähigkeit, neue oder komplexe Informationen zu verstehen und neue Fähigkeiten zu erlernen und anzuwenden (beeinträchtigte Intelligenz).
Eine psychische oder seelische Behinderung ist ein Zustandsbild, das durch krankheitswertige Veränderungen des Erlebens und Verhaltens gekennzeichnet ist. Es kann mit Abweichungen der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens oder auch des Selbstbildes (Selbstwahrnehmung) einhergehen.
Unter einer Störung des Sozialverhaltens versteht man bestimmte auffällige Verhaltensweisen, wie zum Beispiel aggressives, dissoziales oder aufsässiges Verhalten. Als emotionale Störung bezeichnet man Angststörungen, wie zum Beispiel Angst vor Dunkelheit oder Trennungsängste.
Weisen Menschen mehrere Arten der Behinderung gleichzeitig auf, spricht man von einer Mehrfachbehinderung. Beispielweise können Kinder mit einer Körperbehinderung auch eine Sehbehinderung, Sprachprobleme, epileptische (vom Gehirn ausgehende) Anfälle, einen Autismus oder andere Formen der Behinderung haben.
Verhaltensweisen, bei denen andere Menschen geschädigt werden, aggressives Verhalten, Körperverletzungen, Zerstörung von Gegenständen, Vandalismus, Brandstiftung, Diebstähle. selbstunsicheres, schüchternes und überängstliches Verhalten.
Lernstörungen wie die Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) oder die Rechenstörung (Dyskalkulie) haben stets individuelle Ursachen und Bedingungen. … Eltern sollten daran glauben, dass ihr Kind lesen, schreiben und rechnen lernen kann und dem Kind dieses Zutrauen zeigen.

Die Hilfe richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche mit einer wesentlichen körperlichen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderung im Sinne des § 53 (1) SGB XII und § 35a SGB VIII, aufgrund ihrer Behinderung über wesentliche Teile des Schulalltags, in der Freizeit oder durchgängig einer individuellen Unterstützung oder Begleitung bedürfen.

Beim Sozialamt des jeweiligen Landkreises kann ein Antrag im Bereich der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche gestellt werden. Je nach Behinderung läuft der Antrag über § 53 i.V.m. § 54 SGB XII

Bei Kindern und Jugendlichen und zum Teil auch jungen Volljährigen mit seelischen Behinderungen sind die Jugendämter für die Eingliederungshilfe zuständig (§ 35a SGB VIII). Eine seelische Behinderung liegt vor, wenn psychische Störungen oder Verhaltensstörungen dazu führen, dass ein junger Mensch in seiner Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Falls Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gern an.

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„Ein Kind ist wie ein Schmetterling im Wind. Manche fliegen höher als andere. Aber alle fliegen so gut sie können. Sie sollten nicht um die Wette fliegen, denn jeder ist anders, jeder ist speziell und jeder ist wunderschön. “
Doreen Nelischer
Teamleitung / Integration
Gemeinsam finden wir die für Sie und Ihre Angehörigen passende Form der Unterstützung. Wir bieten Ihnen dabei ein offenes Ohr – für Ihre Bedenken, Ängste, Wünsche und Hilfegesuche. Machen Sie den ersten Schritt und vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit unserer Teamleitung der Eingliederungshilfe für ein Informations- oder Beratungsgespräch.
Doreen Nelischer
Teamleitung / Integration